Schüler und Lehrer spenden  für ihre Sozialprojekte

Schule 17 05 01Eintausend Euro kamen zusammen, als es darum ging, die drei Sozialprojekte der Johann - Philipp - Bronner Schule finanziell zu unterstützen. Schüler und Lehrer haben diese Summe gemeinsam aufgebracht. Ein Teil davon geht in das Projekt „Straßenkinder in Äthiopien“. In Kooperation mit dem Racket Center Nußloch werden Kinder in den Slums von Addis-Abeba, der Hauptstadt Abessiniens, mit Schulbildung und Essen versorgt. Im afrikanischen Ghana unterstützt ASASE, Verein zur Förderung von Entwicklungsprojekten, die beiden Dörfer Mankoadze und Sampa. Dort entstanden Krankenstation, Schule, Jugendzentrum und Handwerkerhof; alles Projekte, die die Landflucht der Bewohner verhindern soll. Aktuell arbeiten die ehrenamtlichen Helfer des Vereins zusammen mit den Dorfbewohnern an einem Netzwerk zum interaktiven Lernen. Fünfzig Jugendliche werden gefördert: vierzehn haben bereits einen akademischen Grad erworben, zehn arbeiten als geachtete Handwerker und sechsundzwanzig drücken noch die Schulbank. Dabei ist zu beachten, dass ebenso wie in Äthiopien auch in Ghana ein einziger Jugendlicher in „Lohn  und Brot“ seine gesamte Familie ernähren kann. Anders als andere afrikanische Staaten verfügt Ghana über ausreichend Ressourcen, um Wohlstand für die Bevölkerung zu ermöglichen.  Allein die sich abwechs-elnden politischen Führungen haben die Wirtschaft dieses westafrikanischen Landes in Schräglage gebracht. Durch ASASE sind aus Leidtragenden positiv orientierte Menschen geworden, die nicht ihr Heil in den Städten suchen, wo Viele vor ihnen in Slums geendet sind. Zu den bisherigen Sozialprojekten der Bronner Schule gesellte sich die „Adolfo-Kolping-Schule“ in Ecuador, einem kommunistischen Staat. Diese Schule wurde im Jahre 2000 von Wolfgang Schaft in dem 3.500 Seelen Ort Yaruquies in 2.800 m Höhe gegründet. Mangelnde Infrastruktur und Arbeitslosigkeit treiben auch hier die Bevölkerung dieser ärmsten Region Ecuadors in die Städte, wo sie in Slums landen. Die Adolfo-Kolping-Schule will gegensteuern. Die Schüler besuchen die 1. bis 13. Klasse (Pflichtschuljahre),  können ab der 8. Klasse zusätzlich eine berufliche Qualifikation erlangen und dann noch an ein Technisches Gymnasium wechseln. Die mittlerweile 300 Kinder und Jugendlichen werden mit Frühstück und Mittagessen versorgt. Bei der Spendenübergabe durch Mitglieder der SMV der Bronner Schule, waren anwesend: der Leiter von ASASE Jerry Bedu-Addo (vorne links), die Repräsentantin der Adolfo-Kolping-Schule in Deutschland Gabriele Errerd (vorne Mitte) und in Vertretung des Racket Centers Richard Kornmeier (vorne rechts) und die Verbindungs-lehrer der Bronner Schule Franziska Wiederkehr, Christian Siefert und Christian Manz. Schulleiter Reinhard Müller (hinten links) äußerte sich sehr zufrieden über die gute Anlage der Spendengelder.

Fs