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Am heutigen Mittwoch wurde mit einem großen Festakt in der Aula des Berufsschulzentrums der bisherige Schulleiter der Johann-Philipp-Bronner-Schule, Reinhard Müller, mit Urkunde von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Ende des Monats Juli in den Ruhestand versetzt (ein ausführlicher Bericht folgt hierzu in Kürze).

Zugleich beauftragte Regierungsschuldirektorin Katrin Höninger zum 1. August 2018 die bisherige Professorin Susanne Zimmermann zu dessen Nachfolgerin. 

Die bisherige Professorin und Bereichsleiterin für Sozial- und Kulturwissenschaften am staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung berufliche Schulen Karlsruhe, wuchs in Waghäusel-Wiesental auf und ist dort bis heute heimisch.

Sie absolvierte ihr Abitur am Wirtschaftsgymnasium der Handelslehranstalt Bruchsal (HLA) und studierte danach an der Universität Mannheim zunächst BWL und später Wirtschaftspädagogik mit dem Beifach Politikwissenschaften. Nach dem Abschluss der Universität als Diplom-Handelslehrerin begann sie 1999 ihr Referendariat für BWL und Geschichte-Gemeinschafskunde (GGK) an der HLA Bruchsal. Nach dem erfolgreichen Abschluss des 2. Staatsexamens begann Frau Zimmermann ihre Lehrtätigkeit an der Walter-Eucken-Schule Karlsruhe. 2008 erhielt sie den Lehrauftrag für GGK am Seminar Karlsruhe, bereits ein Jahr später wurde sie zur Bereichsleiterin, bevor sie 2012 die Leitung des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften als Professorin übernehmen konnte. Seitdem unterstanden ihr dort über 23 Lehrer-Ausbilder und jährlich mehr als die Hälfte der Referendare im Regierungspräsidium Karlsruhe des beruflichen Schulwesens.

Frau Zimmermann ist seit 24 Jahren verheiratet und hat drei Töchter, wovon die älteste selbst als Lehrerin tätig ist, die jüngste besucht derzeit die 3. Klasse.

Im vergangenen Jahr sei in ihr die Entscheidung gereift, sich beruflich weiter zu orientieren. Dabei schien ihr die Bewerbung an der Johann-Philipp-Bronner-Schule als sinnvoll, da diese mit vielen Schularten aber dennoch von überschaubarer Größe und damit besonders attraktiv aufgestellt sei. Zudem sei ihr das Berufsschulzentrum Wiesloch mit Herrn Wetzel und Herrn Diez durch die Zusammenarbeit in der Lehrerausbildung bekannt, verriet sie im RNZ-Gespräch.

Zukünftig findet sie sich im Leitspruch Johann Philipp Bronners „Erfasse und nutze den Geist der Zeit“ wieder. Dabei seien die beruflichen Schulen in Wiesloch mit dem Pilotprojekt Industrie 4.0 gut für die zukünftigen Ansprüche gerüstet. Hieraus müsse eine Digitalisierung des Unterrichts mit flächendeckender Tablet-Versorgung resultieren, die wohl dosiert eingesetzt werde. Auch die Möglichkeit einer kaufmännischen Übungsfirma, die zur Produktion in der Werkstatt des 4.0-Projektes führe, sieht sie als denkbar und könnte somit die Zusammenarbeit im Berufsschulzentrum Wiesloch weiter vertiefen. Zudem müssten die Schüler in der heutigen Zeit auf die neuen Herausforderungen eines verantwortungsbewussten, globalen, nachhaltigem und ganzheitlichem Handeln vorbereitet werden. „Dennoch werde ich vieles aus dem Schulalltag erstmal auf mich wirken lassen. Vieles läuft sehr gut, dies muss nicht geändert werden, sondern kann weiterlaufen!“, zeigt sich Zimmermann im Gespräch mit der Zeitung überzeugt.

Text: Benjamin Starke

Foto: Susanne Zimmermann

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Termine

10. September 2018

Erster Schultag - Unterrichtsbeginn laut Einbestellungsplan (PDF-Download in den Abteilungen)

07:50 Uhr bis 10:10 Uhr


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