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Johann-Philipp-Bronner-Schule verabschiedete 69 Abiturienten des WG

 

Mit einer Feier im Harres verabschiedete das Wirtschaftsgymnasium (WG) der Johann-Philipp-Bronner-Schule die Schüler des Abiturjahrgangs 2019.

Die neue Schulleiterin Susanne Zimmermann begrüßte herzlich die Anwesenden. Die Absolventen hätten den Kampf gegen den größten Feind aller Schüler, den „inneren Schweinehund“ geschafft. In ihren verschiedenen Rollen, ob als dreifache Mutter, Lehrerin oder Schulleiterin, habe sie immer wieder festgestellt, dass dieser der größte Gegner im Schulalltag sei. Mit der allgemeinen Hochschulreife hätten die Abiturienten alle wichtigen Kompetenzen für das Berufs- und Studienleben im 21. Jahrhundert erhalten. Dennoch seien ein lebenslanges Lernen und eine ständige Weiterqualifizierung notwendig. Für den weiteren Lebensweg wünschte Frau Zimmermann alles Gute und rief die Absolventen dazu auf, ihre neue gewonnene Bildungsfreiheit zu nutzen.

Oliver Meier verglich in seiner Ansprache die drei Jahre am Wirtschaftsgymnasium getreu dem Motto „La Casa del Abi“ mit einem Hausbau. So sei in der Eingangsklasse ein gutes Fundament gelegt, in der ersten Jahrgangsstufe fast alle Zimmer aufgemauert und zur Studienfahrt nach Prag das Dach vollendet worden. Letztlich habe man sich im letzten Jahr mit der Inneneinrichtung beschäftigt, um das Haus schriftlich als auch mündlich von strengen Prüfern abnehmen zu lassen. Mit der heutigen Zeugnisübergabe könnten die Abiturienten das Haus schlüsselfertig beziehen, so der Schulsprecher.

Nach der Auszeichnung besonderer Leistungen durch die Schulleiterin, Fachlehrer und Tutoren begeisterte mit musikalischer Abwechslung die Band Funkenflug (Jason Fertig, Jakob Storz und Raphael Lamaché). 69 Schüler haben am Wirtschaftsgymnasium ihr Abitur mit einem Jahrgangsschnitt von 2,5 abgelegt.

Tutor Christian Manz spielte in seiner Rede auf den Untertitel des Abi-Mottos „13 Jahre Bank gedrückt“ an, welches aus einer spanischen Netflix-Serie entlehnt ist. Dieses Motto sei typisch für die „Generation Z“, die zwischen 1997 und 2012 geboren sei und die ersten „Digital Natives“ seien. Sie hätten eine veränderte Einstellung zum Verhältnis Arbeit und Freizeit. „Wenn man mit 24 Jahren bereits ein Vollstudium mit Bachelor und Master hinter sich habe und dann vielleicht 50 Jahre in der Berufswelt stehe, sei dies vielleicht verständlich“, resümierte Manz. Er gab zu bedenken, welche Folgen das konsumorientierte Verhalten dieser Generation habe: Vereine und Vereinsfeste, ein Abi-Ball oder eine Feier seien immer schwieriger zu stemmen, wenn alle nur noch feiern, aber keiner mehr etwas dafür tun möchte. Abschließend rief er die Absolventen dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und für Dinge einzustehen, auch wenn diese Mehrarbeit bedeuten.

Nach der Zeugnisvergabe wandte sich der Scheffelpreisträger Jonathan Redder zum Ende des offiziellen Teils an die Feiergesellschaft. Wie in seinem schriftlichen Abiturthema widmete er seine Gedanken dem Thema „vom Nutzen von Helden“ und stellte die These auf, dass Helden die Projektion auf das sind, was in der Kindheit Eltern für ihre Kinder gewesen seien. Nach einem Dank an alle Eltern, die so manch schwere Aufgabe mit ihren Kindern zu meistern hatten, aber dennoch unendliche Liebe, Zuneigung und Unterstützung ihren Schützlingen gegeben hätten, wandte er sich direkt an die Eltern: „Liebe Eltern, klopfen sie sich selbst auf die Schultern, sie sind Teil dieser Abitur-Leistung!“ Mit einem Schmunzeln musste er feststellen, dass alle jetzigen Abiturienten für die nachfolgenden Jahrgänge ebenso Helden seien: „Wir sind nun Vorbilder für viele andere. Auch wenn wir fallen, müssen wir wieder aufstehen und weitermachen, denn dies ist die Aufgabe von Helden!“

Nach dem Abendessen führten Jonathan Redder und Metin Dalgic durch den inoffiziellen Teil des Abends. Neben dem Abi-Video wartete manch Überraschung in den Spielen mit den Lehrern auf das Publikum wartete.

 

Ein Lob für einen Abischnitt ab 2,2 erhielten:

Hanna-Kristin Antritter, Spohie Bauch, Sören Heck, Aylin Hofmann, Selina Klose, Laura Lutz, Michael Rienessl, Jan Rößler, Robin Schuh und Michelle Stoll.

 

Einen Preis für einen Abischnitt ab 1,9 erhielten:

Yannic David, Marc Faulhaber, Marco Hillenbrand, Marieke Hoogenberg, Amarchi Nneji, Leonie Knopf, Louisa Rittel, Stephanie Schleweis, Justin Ahlbrecht, Emily Hoogenberg, Vivien Bischof, Nina Scheffner, Meike Hecker und Elias Feindler sowie Anna Fessler (beide mit einem Abiturschnitt von 1,2)

 

Fachpreise:

Schulpreis Ökonomie von Südwestmetall: Elisas Feindler und Anna Fessler; Scheffelpreis (Deutsch): Jonathan Redder; Heinrich-Heine-Preis, gestiftet von Wolfrahm Komschieder (gesellschaftskritische Beiträge): Meike Hecker; Mathematik-Preis, gestiftet von ehemaligen Schülern des WG: Anna Fessler; Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker: Anna Fessler und Marco Hillenbrand; Gemeinschaftskunde-Preis: Jan Rößler; Thomas-Naogeorgus-Preis der evangelischen Kirchengemeinde Wiesloch: Stephanie Schleweis; Leonhard-Happel-Preis der katholischen Kirchengemeinde Wiesloch-Dielheim: Meike Hecker; Maul-Medaille (Sport): Elias Feindler; Sport-Preis des Sportkreises Rhein-Neckar: Bennedict Brenner und Marco Hillenbrand; Bronner-Preis für soziales Engagement zum Wohle der Schule: Metin Dalgic.

Text & Bilder: Benjamin Starke

 


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