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Der Leiter der Kaufmännischen Berufsschule der Bronner Schule, Werner Bender, begrüßte die anwesenden Absolventen, Ausbilder, Lehrer und Eltern in der Aula des Berufsschulzentrums zur diesjährigen Entlassfeier von achtundsiebzig Schülerinnen und Schülern, die alle die Schulabschlussprüfung bestanden haben; und zwar in den Ausbildungsberufen Verkäufer, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Industriekaufmann/ -frau,  Informatik- und Systemkaufmann/ -frau und Kaufmann/ -frau im Büromanagement:

„Wir gratulieren Ihnen allen und wünschen Ihnen diesen Erfolg auch für die noch ausstehenden Prüfungen bei IHK und Handwerkskammer.“ 18 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Jahr ein Lob bzw. einen Preis erarbeitet mit einem Notenschnitt zwischen 1,0 und 2,0. Neun haben bereits im November ihre Abschlussprüfung bestanden. Durch besonders gute Leistungen konnten sie ihre Ausbildungszeit verkürzen.

„Verabschieden bedeutet auch, sich auf die nächste Begegnung zu freuen“, so der Leiter der Kaufmännischen Berufsschule weiter. Und direkt an die Anwesenden: „Haben Sie sich auf jeden Berufsschultag gefreut? Auf den mit 7:50 Uhr doch recht frühen Unterrichtsbeginn, wo man doch im Betrieb Gleitzeit hat!? Oder auf die Klassenarbeit nach einem anstrengen den Wochenende!? Manche Schüler waren lieber in ihrem Ausbildungsbetrieb, manche allerdings auch wieder lieber in der Schule. Vielleicht, so Werner Bender sehe ich Sie ja einmal wieder beim Einkaufen und Sie präsentieren sich in völlig anderen Rollen, evtl. sogar als Ausbilder von Auszubildenden an unserer Schule. Schulleiterin Susanne Zimmermann, die die Abschiedsworte vortrug, betonte zunächst, dass die rasante Digitalisierung unserer Wirtschaft lebenslanges Lernen geradezu herausfordere: Weiterbildung, Weiterqualifizierung und evtl. Um-schulung seien mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Zumal die Konkurrenz aus anderen Ländern ja nicht schlafe. Allerdings schneide die deutsche Berufsausbildung im internationalen Vergleich sehr gut ab, und die Verzahnung von Berufsschule und Ausbildungsbetrieb (Duale Ausbildung) gelte in vielen Ländern als Vorzeigesystem. An dieser Stelle dankte Susanne Zimmermann den Ausbilderinnen und Ausbildern für die langjährige gute Zusammenarbeit. Der europäische Binnenmarkt eröffne den Absolventen neue Dimensionen: vielleicht ermögliche ja das Unternehmen Auslandserfahrungen zu sammeln. „Die Basis Ihrer beruflichen Karriere halten Sie bald in Form Ihrer Schulabschlusszeugnisse in Ihren Händen. Gehen Sie aufmerk-sam und offen, mutig und entschlossen auf Ihrem beruflichen Lebensweg weiter. Eine Lehre ist eine gleichwertige Alternative zum Studium; gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte sind heutzutage Mangelware, allerdings entscheidend für Wachstum und Wohlstand. Das ist Ihre Chance. Die Lob- und Preisträger wurden nun auf die Bühne der Aula des Berufsschulzentrums gebeten, um ihre Urkunden und Preise zu erhalten. Schulleiterin Susanne Zimmermann erfüllte diese Aufgabe mit sichtbarer Freude. Die Verwaltungsakademie Mannheim, vertreten durch Professor Dr. Klaus Blettner, vergab auch dieses Jahr einen Preis für die Jahrgangsbeste. Nana Apponsah (HCS), erhielt 250,00 €. Und dann gab es die lang erwarteten Schulabschlusszeugnisse. Werner Bender ergriff das Wort und wies auf die Zusatzqualifikationen hin, die die Schülerinnen und Schüler in ihren Zeugnismappen finden werden. Alle Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Berufsschule besuchen über ihre gesamte Ausbildungszeit den Englischunterricht –verpflichtend und haben somit die Möglichkeit, durch eine Fremdsprachenprüfung das KMK Fremdsprachenzertifikat zu erlangen. Diese Zusatzqualifikation ist ein in der Bundesrepublik Deutschland einheitlich geregelter und anerkannter Nachweis berufsbezogener Fremdsprachenkompetenzen. Im zweiten Ausbildungsjahr können die Auszubildenden Kenntnisse über den Aufbau der ERP Software des Weltmarkt-führers SAP und deren Handhabung erlangen. Im Mittelpunkt steht dabei das Abbilden von typischen Geschäftsprozessen aus den Bereichen Logistik, Produktion und Rechnungswesen. Erstmalig wurden in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler aus der Einzelhandelsklasse der Bronner Schule im Rahmen eines zwei-jährigen zusätzlichen Unterrichts auf die  Zusatzqualifikation „Handelsassistent“ vorbereitet. Die zentrale Schulprüfung wurde bereits von allen Teilnehmer bestanden. Die Klassenlehrer Günter Katz, Peter Scheubel, Hans- Jürgen François und Benjamin Speckert und Klassenlehrerin Lucia Hellinger überreichten diese Leistungsnachweise mit einem herzlichen Händedruck und einem wohlwollenden Lächeln. Die Beiträge der nun ehemaligen Schüler der Bronner Schule bestanden größtenteils aus Danksagungen. Ein letztes Mal wollte man im schulischen Rahmen „seine“ Lehrer auf der Bühne haben und ihnen persönlich sagen, wie sehr man ihre Unterstützung geschätzt hat. Musikalisch hochwertig und einfühlsam umrahmte Alexandre Chesnais, einer der Absolventen der schulischen Abschlussprüfung, mit seiner Akustikgitarre die Feierstunde. Der Leiter der Kaufmännischen Berufsschule, Werner Bender, dankte allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hatten und lud alle Anwesenden zu von der REWE-Group gesponserten Getränken, Imbiss und zu gemeinsamen Gesprächen ein, was sehr viele auch gerne wahrnahmen.

 

Ein Lob erhielten:

Kira Dambuck (HCS), Anna Decker (HDM), Sandra Deckers (SBK Walldorf), Allessa Ferenczi (FuU, Heidelberg), Jana Heller (KS Gleitlager), Nicole Iron (BFE Mühlhausen), Sarah Schäffner (Elektro Spiess) und Anna Wenzl (Braun EDL) sowie Sonja Knauf (Henkel), Ann-Christine Schwedes (Sunrise), Luisa Vieth (Montana), Lena Ehlen (Montana), Lukas Kaiser (MPC) und Nils Volk (Stadt Sinsheim).

 

Einen Preis erhielten:

Nana Apponsah (HCS), Sonja Knauf (Henkel) und Laura Ottmann (MLP) sowie Peter Stuhlmüller (Sunrise) und Maximilian Piller (Ophelis Pfalzmöbel).

Text: Hans-Jürgen Francois

Bilder: Hans-Jürgen Francois

 


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